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	<title>Mein HSV Moment &#187; Autogramm</title>
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		<title>&#8220;Mensch Junge, das bin doch gar nicht ich, das ist doch der Jusufi!&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss irgendwann im Sommer 1989 gewesen sein. Wir zwei Buben (Dennis 10 und meine Wenigkeit &#8211; Robin 8), aufgrund erblicher Vorbelastung durch Papa Karl-Heinz glühende HSV-Verehrer, machen uns auf zum Vorbereitungsspiel des HSV beim SV Edenkoben in der Pfalz. Vor lauter Euphorie waren wir so früh da, dass weder ein Edenkobener, geschweige denn ein HSVer vor Ort war. Warten. In der Sommerhitze der Pfalz. Aber dann: Der weiße Bus mit dem Sharp-Aufdruck fährt ums Eck, und alle steigen sie aus: der neue Sportdirektor Ribbeck, Coach Willi Reimann, der hoffnungsvolle Neuzugang Olli Bierhoff, die Legenden Manni Kaltz und Thomas von Heesen<span id="more-1739"></span>, die Torleute Golz, Koitka und Hoßbach und und und.</p>
<p>Leuchtende Augen bei den kleinen Hembergers. Sofort geht die Autogrammjagd los. Auf mit den vorbereiteten Blättern, auf denen Bilder aus kicker und Co. fein säuberlich aufgeklebt sind, zu den Heroen und freundlich um Autogramme bitten.</p>
<p>So auch bei Sportsfreund Labbadia, dem damaligen Mittelstürmer: &#8220;Ähhm, Entschuldigung, Herr Labbadia, krieg ich hier ein Autogramm?&#8221; Labbadia schnappt sich das Blatt mit den Bildern, schaut, schaut nochmal: &#8220;Mensch Junge, das bin doch gar nicht ich, das ist doch der Jusufi!&#8221; Shit. Peinlich. Der kleine Robin erkennt seine eigenen Helden nicht. &#8220;Ähhhm, ähhhmmm, stammel, stammel&#8230;.&#8221; Bruno aber ganz spontan: &#8220;Lass uns doch mal Deinen Ordner durchschauen, ob Du auch ein Bild von mir hast.&#8221; Und siehe da, ruckzuck, lag das Labbadia-Konterfei auf dem Block, und Bruno unterschrieb die Bildchen. Und von Sascha Jusufi gab es später natürlich auch noch das heißbegehrte Autogramm.</p>
<p>Den Kick hat der HSV mit 5:0 gewonnen, der hoffnungsvolle Nachwuchsstürmer, der von Bayer Uerdingen gekommen war &#8211; Oliver Bierhoff &#8211; erzielte drei Buden und wurde fortan als der HSV-Heilsbringer gehandelt. Da ist zwar nichts draus geworden, aber für alle drei Hembergers war dieser Tag sicherlich einer ihrer unzähligen HSV-Momente. Und für den kleinen Robin, mittlerweile 28, die verpatzte Labbadia&#8217;sche Autogrammansprache, wohl sogar der HSV-Moment schlechthin &#8211; trotz des 4:4 gegen Turin auf der Nordtribüne&#8230;</p>
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		<title>Plötzlich stand Uwe links neben mir</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 03:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Herz schlägt seit 1962 für den HSV. Mein Fußball-Vorbild ist bis heute &#8220;Uns Uwe&#8221;. Von meiner damals schmalen Ausbildungsvergütung Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre habe ich die norddeutschen Stadien besucht, um Uwe Seeler einmal live spielen zu sehen. Durch seine schwere Verletzung an der Achillissehne blieb mir dies leider vergönnt. So blieb es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Herz schlägt seit 1962 für den HSV. Mein Fußball-Vorbild ist bis heute &#8220;Uns Uwe&#8221;. Von meiner damals schmalen Ausbildungsvergütung Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre habe ich die norddeutschen Stadien besucht, um Uwe Seeler einmal live spielen zu sehen. Durch seine schwere Verletzung an der Achillissehne blieb mir dies leider vergönnt. So blieb es leider dann 1972 nach seinem Karriereende für immer ein Traum.</p>
<p>Mitte der 70er besuchte ich in Braunschweig das Jubiläumsspiel eines Stadtvereins gegen eine damalige Regionalligamannschaft. Alle warteten auf den Anpfiff. Es tat sich aber nichts. Ich stand am Spielfeldrand und harrte auch der Dinge. Dann stand unerwartet links neben mir eine untersetzte Person mit schütterem Haar, einen halben Kopf kleiner im sogenannten Partnerabstand. Zum Anfassen nahe. Ich schaute, schaute noch einmal, und das Herz rutschte mir in die Hose.<br />
Ein unfassbarer Moment für mich. In Lebensgröße stand &#8220;mein&#8221; Uwe Seeler neben mir. Ich sprach ihn an und er gab mir sofort ein Autogramm. Dann wurden auch die Offiziellen des Vereins auf ihn aufmerksam. Den Anstoß führte Uwe aus. Für mich war dies eine Geschichte, die nur das Leben schreiben kann.</p>
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		<title>Jahrelang für die zweite Unterschrift von Thomas Doll gekämpft</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 11:19:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es war der Tag der offenen Tür zur Eröffnung des umgebauten Stadions im Volkspark. Wir waren extra aus Burgdorf bei Hannover angereist. Der HSV hatte den Fans ein nettes Geschenk gemacht und ließ uns durch das gesamte Stadion schauen. Anschließend gab es Gelegenheit, im VIP-Bereich von allen Spielern Autogramme zu bekommen. Alle saßen wie auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="story-img" src="http://mein-hsv-moment.de/post-pics/!!! Barne und Thomas Doll!!!!_resized_4aec0e7495da1.jpg" alt="Artikelbild" />Es war der Tag der offenen Tür zur Eröffnung des umgebauten Stadions im Volkspark. Wir waren extra aus Burgdorf bei Hannover angereist. Der HSV hatte den Fans ein nettes Geschenk gemacht und ließ uns durch das gesamte Stadion schauen. Anschließend gab es Gelegenheit, im VIP-Bereich von allen Spielern Autogramme zu bekommen. Alle saßen wie auf der Perlenschnur aufgereiht in U-Form da und waren sehr freundlich und geduldig. Ein toller Tag.<br />
Wir waren (soweit es möglich war) auch schon zu einigen Spielern vorgedrungen und wollten allmählich abreisen. Leider hatte ich von meinem Lieblingsspieler Thomas Doll noch kein Autogramm bekommen können. Er war einfach zu umlagert.<span id="more-1572"></span>Doch dann tat sich eine Lücke auf, ich trat sofort vor, nahm meinen Freund Marc mit, damit er die Kamera einsatzbereit halten konnte. Thomas unterschireb gerne und stellte sich bereitwillig und freundlich auch für ein Foto zur Verfügung. Im Hintergrund war noch die Baustelle des heute großen Parkplatzes zu sehen &#8211; egal, Hauptsache das Foto. Wie lange hatte ich auf diesen Moment gewartet!</p>
<p>Ich ließ das Bild entwickeln und wollte es mir bei Gelegenheit einrahmen, jedoch nicht ohne Autogramm. Ich suchte also jede Gelegenheit, um mir das Foto von Thomas signieren zu lassen. Ich fuhr zu Testspielen (z.B. nach Neustadt, nach Hitzacker, nach Havelse), zu diversen Trainingseinheiten (damals noch in Ochsenzoll). Keine Chance. Nie kam ich an Thomas heran.</p>
<p>Dann besuchte ich einmal das Trainingsgelände, Thomas war schon längst nicht mehr aktiv, sondern trainierte eine Jugendmannschaft des HSV. Ich schaute mir das Training der Profis an und ging dann zum Training der Junioren. Immer weiter schlich ich auf die Seite, auf der Thomas während des Trainingsspiels stand und sprach ihn an, ob ich ihn kurz stören dürfte. Er sagte &#8220;Eigentlich ist es im Moment nicht möglich&#8221;. Ich sagte &#8220;Wenn ich Ihnen meine Geschichte erzähle, haben Sie sicher einen Moment für mich&#8221;. Er hörte mir zu und war sofort begeistert von meinem Enthusiasmus und meiner Ausdauer. Ich bekam mein Autogramm, er war unglaublich freundlich (trotz Trainingsstörung).</p>
<p>Sensationell! Das alles hat mich einige Jahre gekostet. Das Foto war bei jedem Spielbesuch dabei, und ich wurde belohnt. Danke Thomas! Dies war einer meiner eindrucksvollsten HSV-Momente. Es zeigte mir mal wieder, wie menschlich auch sogenannte Promis sind. Natürlich habe ich viele viele eigene Erinnerungen an diesen, &#8220;meinen&#8221; Verein. Fußball ist nur Nebensache &#8211; aber mit diesem Verein eine wunderschöne. Ich bin stolz, HSVer zu sein .</p>
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		<title>In ewiger Treue zum HSV</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 08:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In ewiger Treue zum Hamburger SV – Raver112 bei der Eröffnung des HSV Fan Friedhof am 09.09.2008
Wir schreiben den 09.09.2008. Ein sonniger Dienstag im September. Ich habe noch die letzten Besorgungen gemacht: 2 Trikots (Heim &#38; Auswärts), Wörterbuch, eigene Pressemitteilung, neuer Autogrammkartensatz, auf dem auch meine Homepage-Adresse http://www.raver112.de/ steht. Diese Autogrammkarten habe ich gemacht, nachdem am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="story-img" src="http://mein-hsv-moment.de/post-pics/Raver112 vor dem HSV-Grab_resized_4ad7a2f0d1924.jpg" alt="Artikelbild" />In ewiger Treue zum Hamburger SV – Raver112 bei der Eröffnung des HSV Fan Friedhof am 09.09.2008</p>
<p>Wir schreiben den 09.09.2008. Ein sonniger Dienstag im September. Ich habe noch die letzten Besorgungen gemacht: 2 Trikots (Heim &amp; Auswärts), Wörterbuch, eigene Pressemitteilung, neuer Autogrammkartensatz, auf dem auch meine Homepage-Adresse <a href="http://www.raver112.de/">http://www.raver112.de/</a> steht. Diese Autogrammkarten habe ich gemacht, nachdem am 10.09.2007 beim Spatenstich und in der Bauphase des HSV-Fan-Friedhofes und einigen TV-Interviews (u.a. RTL, SAT.1, RTL HOLLAND, 1+1.tv Ukraine, Radio NDR 90,3, ZDF online) einige Menschen auf mich zukamen. Sie wollten ein Autogramm haben von einem HSV-Fan, den sie annährend kennen, der im Fernsehen war. <span id="more-1477"></span>Ein paar Leute wollten sich diese Autogrammkarte bei Ihren HSV-Stars hinhängen oder in einen Ordner ablegen. Eine Erinnerung an einem extrem positiven HSV-Fan, den man mit dem Fan-Friedhof in Verbindung bringt und den man mal persönlich getroffen hat. Nach dem Motto: Weißte noch damals, als der Hamburger SV den ersten Fan-Friedhof in Deutschland und Europa eröffnete &#8211; am 09.09.2008 mit Raver112 ?!<br />
Unglaublich, eine Autogrammkarte haben zu wollen! Genau wie einige andere jetzt sagen würden: Verrückt, dass Leute das gefragt haben. Das dachte ich mir auch: Unglaublich! Nur weil ich  im TV gesagt habe, dass ich mir vorstellen könnte, mich im HSV-Stil beerdigen lassen. Ich hatte an das Bestattungsunternehmen GBI Hamburg geschrieben, ob ich Fotos vom royalblauen HSV-Sarg und den Urnen für meine Homepage haben könnte. Oder ob ich vielleicht vorbei kommen könnte, um selbst die Fotos zu machen, da ich die gleiche Idee schon 2007 hatte.<br />
Auf meiner Homepage hatte ich damals schon geschrieben, dass es doch eine Beerdigung im HSV-Sarg oder einer HSV-Urne  gegen müsste. Dazu sollten bei der Aufbahrung im Hintergrund die große Vereinsflagge und vielleicht ein paar Schals sowie Blumen in Schwarz, Weiß, Blau, zu sehen sein.  Wenn möglich nichts Grünes ( Die Farbe Grün erinnert immer so an SVW Bremen, auch wenn natürlich auch der Fußballrasen grün ist.). Und dann sollten drei Leute im weißen HSV-Trikot auf der linken Seite des Sarg stehen und drei Leute im blauen HSV-Trikot rechts, so dass man in der Kapelle und auf dem Friedhof Heim und Auswärts zeigt. Auch der Pastor müsste vielleicht ein schwarzes HSV-Trikot tragen beim Beten ( je nachdem, ob die Kirche das zulässt). Dazu würde ich mir wünschen, dass man sowohl kirchliche als auch HSV-Lieder singt: Hamburg meine Perle, HSV Forever, oder Schwarz-Weiß-Blaue Invasion. Natürlich gäbe es auch keinen normalen Grabstein, aber dazu gibt es weiteres unten. Für mich persöhnlich empfinde ich: Das wäre doch ein toller Abschied von der Welt. Einfach schön, dass jemand auf die Idee gekommen ist, das umzusetzen, finde ich!</p>
<p>Ansonsten hätte man einen normalen Sarg oder eine Urne im HSV-Design tunen müssen. Einen normalen Sarg in hellem Holz mit royalblauer Farbe anstreichen und mit Aufklebern der Raute verzieren. Mein Motto ist ja: Was es vom HSV nicht gibt, das muß ich selbst herstellen. Aus Liebe zum Verein. HSV-Radkappen, HSV-Krückstöcke, &#8230; usw. Man muss einfach ein bißchen selbst kreativ werden gegenüber dem Verein! Denn damals, als der Hauptfankatalog noch ziemlich schmal aufgezogen und nicht so dick war wie heutzutage, hatte ich noch gesagt, wenn es nach mir ginge, müsste es viel mehr HSV-Fanartikel geben.</p>
<p>Wenn ich ein eigenes Haus hätte, könnte ich mir sogar vorstellen, den HSV-Sarg zu erwerben und in den Keller zu stellen. Dort würde ich ihn als Kommode nutzen für Fanartikel und Trikots. Quasi als Schrank, dann hätte man noch zu Lebzeiten selbst was vom HSV-Sarg. Zumindest hätte man auf alle Fälle einen Sarg sicher, falls es den in 50-70 Jahren, nicht mehr gibt. Man weiß ja nicht, ob die Lizenz irgendwann mal erlöscht, so wie es bei unseren Trikotsponsern immer mal vorkommt. Der Sarg würde auch was hermachen im Raum unter meiner HSV-Wand! Denn wenn man Tod ist, sehen ihn andere nur kurz in der Kapelle. 30 Minuten später wird der schöne gestalte Sarg in die Erde versenkt! (Wir reden hier über das Sterben, was wahrscheinlich noch bißchen dauert, aber man weiß ja nie, es kann ja auch schneller gehen als erwartet durch Unfall oder Krankheit !)</p>
<p>Wären es nur zwei bis drei Leute gewesen, die eine Autogrammkarte haben wollten, hätte ich gesagt: Ok, das  kann ich ja mal machen, so mit gutem Motiv von mir.  Aber dass ich am Ende 200 Autogrammkarten schreibe wie ein HSV-Profi, habe ich mir bei Weiten nicht träumen lassen! Warum habe ich eine eigene, vierseitige Pressemitteilung geschrieben? Damit es mir nicht wie am 10.09.2007 beim Spatenstich ergehen würde, wo mich ein jeder Medienvertreter gefragt hat: Wie heißen sie? Woher kommen sie? Wie alt sind sie? Wie sind sie Fan geworden? usw. Das kann auch stressig sein, wenn man es andauernd und über Stunden hinweg irgendwelchen Menschen Rede und Antwort stehen muss, als ob man Spieler oder sonst jemand Bekanntes wäre. Um mir das zu ersparen, habe ich meine eigene Pressemitteilung geschrieben. Vier Seiten in drei bis vier Stunden. (Später auf dem Friedhof sagte mir der Fotograf des Focus: &#8220;Sie sind aber gut vorbereitet!&#8221;)<br />
Dann bin ich mit meinem Blitz zum Tanken gefahren. Da meinte die nette junge Frau: &#8220;Sie sind ja wohl ein richtiger Fan!?&#8221; Na ja, meinte ich. Schauen Sie sich auf meiner Homepage das coole RTL Holland Interviewvideo an, das in Deutschland nie zu sehen gab. Dabei können sie auch noch lachen, obwohl es um den HSV-Sarg und den HSV-Friedhof geht. Ihr habe ich dann noch eine neue Autogrammkarte gegeben, damit sie die Adresse der Homepage hat. Ist besser als ein normaler Zettel. Den wirft man leicht weg, wie einen Kassenbon. Auf die Karte wollte sie dann natürlich auch eine Widmung haben.<br />
Der Vorteil der Karte ist halt: Jeder Mensch kann sich selbst noch weiteres ersehen oder erlesen. (Wie z.B. Weihnachten 2007. Da war mein Ziel erreicht. Der Tannebaum 2007 war kein grüner Baum. Denn das Grün erinnert immer so an den Verein aus der verbotenen Stadt, die auch denken, dass sie die Nr.1 im Norden sind. Ich hatte natürlich einen schwarz-weiß-blauen Weihnachtsbaum. Der stand in meiner Wohnung. Im Jahr 2008 gab es dann drei kleine Tannenbäume jeweils in den Farben schwarz-weiß-blau lackiert!)</p>
<p>Von der Tankstelle bin ich zum Hellgrundsweg gegenüber dem Volksparkstadion gefahren. Wobei ich dieses Mal zwei Stunden vor Eröffnung des Friedhofes da war. Ich dachte mir schon, dass dort bestimmt wesentlich mehr los sein wird als beim Spatenstich im Jahre 2007. Damals war ich erst 30 Minuten vorher dort. Im Nachhinein hätte ich wahrscheinlich noch um einiges eher da sein müssen. Die dpa hat Fotos gemacht , die überall im Netz erschienen sind. Die waren bestimmt schon morgens beim Aufbau da oder sogar schon einen Tag früher. Da SAT.1 vorher schon per E-Mail angefragt hatte, ob sie ein Interview mit mir führen könnten, war mir auch klar, dass andere Medien mit mir reden wollten.<br />
Ich bin aber nicht nur wegen der Interviews dahin gefahren, sondern auch um zu sehen und zu hören, ob das umgesetzt wurde, wie es mal in den Zeichnungen und den Ausführungen von Christan Reichert und Lars Rehder erzählt wurde beim Spatenstich 2007. Und ich wollte so indirekt Abschied nehmen von El Blitzo, meinem HSV-Vectra, der am 12.12.2007 bei meinen schweren Autounfall auf der Autobahn &#8220;gestorben&#8221; war.</p>
<p>Ich hatte daher auch den Grabstein auf Papier so gestaltet, wie ich es mir vorstellen könnte: mit den Namen &#8220;El Blitzo&#8221; drauf statt meines realen Namens. Das habe ich zum einen für mein Auto getan. Zum anderen hätten meine Eltern, meine Schwester, Freunde oder Bekannte und Verwandte, die den Unfall im Dezember mitbekommen haben, das sicher nicht gut gefunden. Und wenn dann irgendwer, irgendwo ein Foto im Internet findet. Auf dem mein Name auf einen Grabstein steht, könnte es sein, dass es ihm recht nahe geht. Daher habe ich gesagt, ich zeige es so. Ich kann im Interview sagen, wie ich mir den Grabstein vorstellen könnte und auch hier in Textform &#8211; aber nicht als Bild. Der Grabstein sollte später mit der HSV-Raute geziert werden, wenn es machbar ist, in den Farben Schwarz-Weiß-Blau. Er sollte nicht nur meinen Realnamen tragen, sondern auch meinen bekannteren Namen: Raver112 . Viele Menschen im Stadion oder auch so auf der Straße kenn mich unter dem Namen Raver und der Nummer 112 und sprechen mich auch so an. Der Name und die Nummer haben eine Identität haben, sie sagen was aus und stehen nicht nur aus Spaß auf dem Trikot. Außerdem möchte ich meine Homepage-Adresse mit auf dem Grabstein haben. Diesbezüglich habe ich mit dem Anbieter meiner Homepage http://de.jimdo.com/ gesprochen, ob es möglich wäre, meine Homepage über den Tod hinaus weiter im Netz zu lassen, so als Erinnerung an die Nachwelt. Dies kann man sich vorstellen.</p>
<p>Noch einmal zum Auto: Für mich war es mehr als nur ein Auto, eher ein Freund, der gegangen ist. Daher war es für mich eher ein Gang zu einer Beerdigung als zu r Eröffnung eines Friedhofes. Obwohl ich ihn am 31.12.2007 schon losgelassen hatte, ist er immer wieder irgendwo präsent im täglichen Leben. Ich erinnere mich, als wenn ein vertrauter Mensch gestorben wäre. Für mich war „El Blitzo“ eben nicht nur ein reines Auto. Das zeigen die Fotos und so vieles in meinen Leben. Dafür ist die extreme Fanliebe zum Hamburger SV, zur HSV-Raute, dem Symbol meines Lieblingsvereins, und zu den Farben Schwarz-Weiß-Blau zu stark geworden. Wie Andere eine Liebe zu einer Frau oder Freundin empfinden, liebe ich denVerein. Vielleicht ändert sich das mal, wenn ich nicht mehr alleine bin und eine Partnerin habe. Dann sollte ja der Mensch wichtiger sein als der HSV, wobei man trotzdem HSV-Supporter und dem Verein treu bleibt.<br />
Das Betreten des Friedhofes um 12.00 Uhr war daher ein anderes Gefühl als im Jahr davor. Als ich an die Säule kam, wo das HSV-Grabfeldschild war, hatte ich so ein Zittern in den Händen. Wie Angst, fast zum Heulen . Das Herz ging ein wenig schneller, es kam in dem Moment so das Gefühl auf, der Unfall war wieder präsent. Gehst Du weiter? Oder machst Du es lieber nicht? Das waren meine Gedanken. Man übertritt die Schwelle zum Tod. Da wurde mir bewusst, dass es auch hätte anders sein können am 12.12.2007. Dann hätte ich das alles nicht mehr erlebt. Nicht diesen Eröffnungstag. Nicht das alles, was sich in meinem zweiten gegenüber meinem frühreren Leben entwickelt hat.<br />
Also somit war klar, dass der 160 km/h-Einschlag doch noch nicht abgehakt war. Immer ein wenig präsent im Leben! Ich habe es nicht so leicht weggesteckt, wie einige glauben. Und es ist auch nicht sehr lustig, darüber Witze zu machen.</p>
<p>Na ja, ich bin dann doch gegangen zu den Särgen und habe einige Leute begrüßt, die mich ein wenig kannten. Dann habe ich am Tisch mein Foto von El Blitzo mit Vollbeflaggung rausgeholt, und schon kamen auch bald die ersten Leute von der Presse, die um ein kurzes Interview gebeten haben. Ich hatte denen die Geschichte von meinem Autounfall erzählt und erklärt, dass ich das hier damit verbinde. Weiter habe ich gesagt, dass ich auch ohne meine Haarfrisur hier so sein könnte und trotzdem was von meinen Verein dabei habe, nämlich HSV-Tätowierungen auf den Armen. Der Haarschnitt ist nichts Besonderes, da ich letztes Jahr bis zum Unfall jeden Monat einen anderen Haarschnitt mit der raute, den Farben des Vereins oder in Deutschlandfarben hatte (zu sehen auf meiner Homepage unter Raver112 =&gt; Raver&#8217;s Tattoo&#8217;s, wobei das eine Deutschland-/HSV-Tattoo auch auf dem Coverumband des HSV-Supporters-Tattoobuches: „HSV TATTOOS &#8211; Fürs Leben gezeichnet“ zu finden ist und die Haarschnitte unter Raver112 Haarschnitte).  Ich habe öfter gesagt, ich werde mir immer wieder die Haare färben, je nachdem wie ich Lust dazu habe und wie ich es will. Es gibt auch Tage oder Monate wo ich normal rumlaufe.</p>
<p>Also das erste Interview war noch bisschen kaltherzig, würde ich sagen. Aber danach ging es mir wieder besser. Das Zittern war weg und alles lief wieder gut im Körper. Und natürlich wollten danach viele, viele Medienvertreter aus der ganzen Welt mit mir ein Interview führen. Von 14.00 -16.00 Uhr, insgesamt 2 Stunden lang.<br />
Also, warum sollte ich nicht diese Interviews geben, sagte ich mir. Es ging ja darum, dass das, was ich mir mal im Januar 2007 selbst ausgedacht hatte, bevor es im Sommer 2007 offiziell vom Verein und denen, die alle an dem Projekt beteiligt waren, in Angriff genommen wurde,  nun auf einmal hier in Hamburg erhältlich war und gut umgesetzt wurde. Zwar gibt es für mich einige Dinge, die ich mir anders vorgestellt hatte, wie etwas das symbolische letzte Tor &#8230; Aber na gut, so ist das nun und hat die aktuelle Umsetzung hat ja auf ihre Art auch was.<br />
Ich habe in den Interviews gesagt, wie ich mir die Zukunft vorstelle, wenn die Lebensuhr mal abläuft. Es kann sich ja jeder selbst seine eigenen Gedanken machen, wie er von der Erde gehen will! Vorstellen heißt nicht, dass man es macht! Ich kann mir auch vorstellen, einen Mercedes SLK Kompressor zu fahren, aber machen tue ich es auch nicht! Sich den Sarg als Kiste/Kommode hinzustellen.  könnten sich aber auch andere vorstellen, mit denen ich geredet habe.</p>
<p>Ach, im Übrigen für die Leute da draußen, die wissen wollen, ob es dafür Geld gab oder etwas vom Verein. Nein, ich habe weder vom Verein Leistungen dafür bekommen noch von den anderen Beteiligten. Denn Geld erhält man nur, wenn es exklusiv für einen Sender ist. Prestige hat aber auch noch nie geschadet. Durch Prestige kann man auch viel machen. Zumal die Interviews sogar bundesweit ausgestrahlt wurden, wie mir von Einigen berichtet wurde.</p>
<p>So. In ewiger Treue zum Hamburger SV &#8211; dem einzig wahren Verein der Bundesliga!<br />
Raver112 aus Kaltenkirchen/Schleswig-Holstein, http://www.raver112.de/</p>
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		<title>Uwe Seeler und mein Vater waren richtungsweisend</title>
		<link>http://mein-hsv-moment.de/2009/10/15/moment-201-von-hsv1965/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 19:45:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich war mit meinen Eltern 1970 bei meiner Oma an der Ostsee im Urlaub. Während des Urlaubs wollte mir mein Vater eine große Freude machen und verkündete mir: Wir gehen zum HSV-Training nach Hamburg. Als wir am Trainingsgelände angekommen sind, haben wir leider bemerkt, dass an diesem Tag gar kein Training war. Mein Vater wusste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="story-img" src="http://mein-hsv-moment.de/post-pics/Uwe Seehler_resized_4ad771c285c99.jpg" alt="Artikelbild" />Ich war mit meinen Eltern 1970 bei meiner Oma an der Ostsee im Urlaub. Während des Urlaubs wollte mir mein Vater eine große Freude machen und verkündete mir: Wir gehen zum HSV-Training nach Hamburg. Als wir am Trainingsgelände angekommen sind, haben wir leider bemerkt, dass an diesem Tag gar kein Training war. Mein Vater wusste aber anscheinend, wo ungefähr Uwe Seeler wohnt. Als wir dann bei Uwe Seeler um das Haus geschlichen sind, haben wir ihn im Garten gesehen. Ich als kleiner Junge habe mich so darüber gefreut, dass ich &#8220;Uwe, Uwe&#8221; gerufen habe und er hat mit seiner Gartenarbeit aufgehört und ist zu uns an den Gartenzaun gekommen. <span id="more-1475"></span>Mein Vater und Uwe haben sich ein bisschen unterhalten. Beim Verabschieden hat er mir dann über den Kopf gestreichelt und uns eine handsignierte Autogrammkarte geschenkt (ich war stolz wie Bolle). Das war mein erster richtiger Kontakt mit dem HSV, und damit wurde mir klar: Nur der HSV! Jetzt mit 44 Jahren fahre ich mit meiner Frau 1 bis 2 mal im Jahr zu unserem HSV nach Hamburg &#8211; zum Spiel wie zum Training. Den Weg vom Schwabenländle nach Hamburg nehmen wir gerne in Kauf, um tolle Augenblicke mit dem HSV zu erleben. Ich hole mir auch heute noch gerne ein Autogramm von den Spielern und erfreue mich daran.</p>
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		<title>&#8220;Uli, die Konkurrenz naht &#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 06:24:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieser Ausspruch kam von Willi Reimann, als meine Oma mit ihren stolzen 68 Jahren hinter dem Tor von Uli Stein vorbeilief. Auf der anderen Seite des Trainingsplatzes am Ochsenzoll stand Ernst Happel (für mich immer noch einer der besten Trainer des HSV). Meine Oma steuerte direkt auf ihn zu und bat ihn um Autogrammkarten für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1426" src="http://mein-hsv-moment.de/files/2009/10/Stein_Training_klein-300x222.jpg" alt="Stein_02.jpg" width="300" height="222" />Dieser Ausspruch kam von Willi Reimann, als meine Oma mit ihren stolzen 68 Jahren hinter dem Tor von Uli Stein vorbeilief. Auf der anderen Seite des Trainingsplatzes am Ochsenzoll stand Ernst Happel (für mich immer noch einer der besten Trainer des HSV). Meine Oma steuerte direkt auf ihn zu und bat ihn um Autogrammkarten für ihre Enkeltochter. Ich stand inmitten der Zuschauer und wollte meinen Augen nicht trauen. Und als dann auch noch Ernst Happel nach dem Training mit einem Stapel Autogrammkarten in dem Fan-Gewühl vor den Umkleidekabinen direkt auf meine Oma und mich zusteuerte und ihr ihn in die Hand drückte, war ich schlichtweg platt. Noch heute haben diese Karten einen besonderen Platz in meiner Autogrammkartensammlung.</p>
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		<title>Heisser Tipp aus dem Milchladen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 18:14:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dieter Seeler]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 18.10. werde ich 60 Jahre alt. Ich erinnere mich gerne an meine Jugendzeit in Billstedt. Eines ist mir in Erinnerung geblieben aus jener Zeit &#8211;  Christel Elvers, die Tochter vom Milchladen aus der Kapellenstraße, stets nett und immer informiert, flüsterte mir ins Ohr: Uwe Seeler und Familie kommen heute Abend zu einer Familienfeier in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18.10. werde ich 60 Jahre alt. Ich erinnere mich gerne an meine Jugendzeit in Billstedt. Eines ist mir in Erinnerung geblieben aus jener Zeit &#8211;  Christel Elvers, die Tochter vom Milchladen aus der Kapellenstraße, stets nett und immer informiert, flüsterte mir ins Ohr: Uwe Seeler und Familie kommen heute Abend zu einer Familienfeier in den Barckhusendamm. Wir haben uns dann am späten Abend vor dem Haus getroffen, trauten uns aber zuerst nicht in den Hinterhof, um zu klingeln. Nach einiger Zeit ging die Tür auf und Dieter Seeler kam heraus!</p>
<p><span id="more-1393"></span>Ich habe kaum den Mund, geschweige denn die Zähne zum Sprechen aufbekommen. Das Sprechen übernnahm meine ältere Freundin Christel. Sie bat Dieter für mich um ein Autogramm! Dieter verschwand wieder ins Haus und kam mit den Autogrammen von Vadder Seeler, Uwe und natürlich von ihm selbst wieder zum Vorschein. Wir wechselten noch einige Worte und bedankten uns bei Dieter. Ich kann leider nicht mehr sagen, wann die Begegnung stattgefunden hat. Es könnte Ende der 50er gewesen sein. Ich habe meine noch lebende Mutter gefragt, warum die Seelers dort eine Familienfeier hatten. Sie meinte, es könnte die Verlobungsfeier von Dieter Seeler gewesen sein. Seit jener Zeit bin ich natürlich HSV-Fan.</p>
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		<title>Die Kaptiänsbinde von Collin Benjamin</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 08:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Jetzt bin ich also in Namibia&#8221;, dachte ich mir und sah das erste mal die Landschaft Afrikas, die sehr trocken ist und wo kaum etwas blüht. Ich kam im August und wusste, dass ich hier drei Jahre leben würde. Ich dachte bis zum 9. Oktober, dass es sehr langweilig wird. Ich hatte mich gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="story-img" src="http://mein-hsv-moment.de/post-pics/P1030713_resized_4ad02af69fd50.jpg" alt="Artikelbild" />&#8220;Jetzt bin ich also in Namibia&#8221;, dachte ich mir und sah das erste mal die Landschaft Afrikas, die sehr trocken ist und wo kaum etwas blüht. Ich kam im August und wusste, dass ich hier drei Jahre leben würde. Ich dachte bis zum 9. Oktober, dass es s<span id="more-1307"></span>ehr langweilig wird. Ich hatte mich gar nicht mehr so sehr für Fußball interessiert, aber an diesem Tag wurde alles anders. Ich wohnte noch in einem Hotel und zu dieser Zeit fand  das Nationalspiel Namibia gegen Simbabwe statt. Auch die namibische Nationalmannschaft wohnte in unserem Hotel. Ich holte mir fleißig Autogramme und auf einmal fiel mir ein, dass auch Collin Benjamin vom HSV bei den Namibiern spielt. Ich fand ihn in einer anderen Ecke des Hotels, wo er gerade mit dem Trainer gesprochen hat. Ich sprach ihn freundlich an und fragte, ob ich ein Autogramm von ihm haben dürfte (er gab mir auch eins) und später machte ein Teamkollege noch ein Foto von Collin und mir. Ich bekam noch irgendwie Tickets für das Spiel, das die Namibier auch noch gewonnen haben und Collin gab mir nach dem Spiel seine Kapitänsbinde. Ich war so glücklich an diesem Tag und seit dem bin ich auch ein HSV-Fan. Mit der Zeit wurde ich immer mehr zum richtigen Fan und jetzt ist mein Zimmer schwarz-weiß-blau eingerichtet und ich verpasse kein Spiel mehr. Ich freue mich schon auf die nächste Reise nach Deutschland, wo ich mir wieder Spiele im Volkspark angucken kann.</p>
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		<title>Klaus Stürmer in allen Ehren</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 19:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ist mein HSV-Moment!
Als 8 jährige Lübeckerin war ich der grösste Fan vom HSV und Klaus Stürmer.
Meine grösste Freude war es, als ich ein Foto mit Autogramm bekam, einfach Klasse!
Ich habe es lange in Ehren gehalten. Heute lebe ich in Los Angeles, California, verfolge aber immer noch, wo der HSV in der Tabelle steht durch unsere deutsche &#8220;Staats-Zeitung&#8221;.
Viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist mein HSV-Moment!</p>
<p>Als 8 jährige Lübeckerin war ich der grösste Fan vom <img class="alignleft size-medium wp-image-1194" src="http://mein-hsv-moment.de/files/2009/09/Klaus_Stuermer_klein-227x300.jpg" alt="Klaus_Stuermer_klein" width="227" height="300" />HSV und Klaus Stürmer.<br />
Meine grösste Freude war es, als ich ein Foto mit Autogramm bekam, einfach Klasse!<br />
Ich habe es lange in Ehren gehalten. Heute lebe ich in Los Angeles, California, verfolge aber immer noch, wo der HSV in der Tabelle steht durch unsere deutsche &#8220;Staats-Zeitung&#8221;.</p>
<p>Viel Erfolg, HSV!</p>
<p>Gundula Thomas</p>
<p>Los Angeles, California</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Thomas Doll machte mir Frühstück</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 18:55:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie Thomas Doll noch vor seinem ersten Spiel zu meinem
HSV-Helden wurde
1990
Ich war 14 und machte ich mich in den Sommerferien mit meinem Freund Daniel von Hamburg aus auf den weiten Weg in den Bayrischen Wald. Warum? Na, ist doch klar. Der HSV hatte dort sein Trainingslager aufgemacht und bereitete sich auf die neue Saison vor. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="story-img" src="http://mein-hsv-moment.de/post-pics/Foto_resized_4ab3c7d7157fc.jpg" alt="Artikelbild" />Wie Thomas Doll noch vor seinem ersten Spiel zu meinem<br />
HSV-Helden wurde</p>
<p>1990<br />
Ich war 14 und machte ich mich in den Sommerferien mit meinem Freund Daniel von Hamburg aus auf den weiten Weg in den Bayrischen Wald. Warum? Na, ist doch klar. Der HSV hatte dort sein Trainingslager aufgemacht und bereitete sich auf die neue Saison vor. Ok, unsere Eltern waren nicht so begeistert, konnten uns aber auch nicht aufhalten. Gut gelaunt, eine große HSV-Flagge im Gepäck und mit jeder Menge Abenteuerlust machten wir 2 Butscher uns also auf den Weg in den Süden. <span id="more-1110"></span>In den Morgenstunden des darauf folgenden Tages kamen wir aber in der bayrischen Pampa an und erreichten nach ca. 1,5 Stunden Fußmarsch das Domizil der Hamburger. Das Hotel kam uns vor wie eine überdimensionale, bajuwarische Blockhütte. Aber was jetzt? Gehen wir einfach kack-frech da rein oder warten wir bis die Spieler auf dem Weg zum Training alle raus kommen und greifen dann die heiß begehrten Autogramme ab?<br />
Zum Glück mussten wir uns diese Frage nicht selber beantworten, denn vor dem Hotel war bereits Hermann Rieger am Werkeln. Er sprach uns direkt an, und nach einem kurzen Plausch nahm er uns mit rein ins Hotel. Wir konnten unser Glück gar nicht fassen, ganz offiziell herein gebeten zu werden.<br />
Jeden Morgen gehörte es zu Hermanns Aufgaben, die Spieler via Hoteltelefon zu wecken. In der Eingangshalle der Herberge befand sich am Ende der Treppe ein kleiner Schreibtisch mit einem Telefon, an dem sich Hermann the German setzte und zu uns sagte: &#8220;So Ihr 2, auf dem Weg zum Frühstück kommt hier jetzt gleich einer nach dem anderen runter und an uns vorbei. Eure Autogramme sind also gesichert.&#8221;<br />
Der Kult-Masseur rief einem nach dem anderen an, und es dauerte auch nicht lange, da kamen schon die ersten Größen wie Jan Furtok, Carsten Kober, Lumpie Spörl, Didi Beiersdorfer und Armin Eck die Treppe runter. Mein Gott, waren wir aufgeregt. Wir bekamen tatsächlich von jedem unsere Unterschrift, ein kurzes &#8220;Guten Morgen&#8221;, und auf meiner Fahne wurde es langsam eng. Wobei ich auf eines ganz besonders geachtet habe: Die Mitte der Raute war für meinen Liebling Thomas von Heesen reserviert! Nur wo blieb der bloß? Der bleibt wohl gerne länger liegen, oder Hermann? &#8220;Nee, nee, der kommt auch gleich runter. Ganz sicher&#8221;, sagte Hermann mir einem Lächeln im Gesicht.<br />
Tja, und dann kamen zwei Typen runter geschlendert, mit denen wir so gar nichts anfangen konnten. Doch den einen kenne ich, hab ich schon von im „Kicker“ gelesen. Das ist Frank Rohde, das is ´n Guter. Aber wer ist der andere langhaarige Kerl? Weiß ich auch nicht. Ist das nicht noch so ne Art Zugabe zum Rohde-Transfer?<br />
&#8220;Thomas Doll heißt der, ist auch ´n Guter&#8221;, klärt uns Hermann augenzwinkernd auf. Ach so, na dann…<br />
Wir bekamen von „Wuschi“ ein Autogramm, und ich hielt natürlich auch Dolly meine Fahne hin.<br />
Ähh, entschuldigen Sie Herr Doll, aber die Mitte hatte ich für Tommy von Heesen reserviert. Er hatte schon angesetzt, ich konnte ihn aber gerade noch stoppen. Für einen Augenblick dachte ich, das könnte eventuell zu frech gewesen sein. Aber hey, ich kannte den Kerl nicht, und von Heesen war Europapokalsieger und in meinen Augen somit ein reiner Weltstar.<br />
Doll fand das aber anscheinend recht amüsant und fing doch tatsächlich eine Unterhaltung mit uns an. Er war ganz offensichtlich schwer beeindruckt davon dass wir, „nur“ um ein paar Autogramme zu ergattern und um ein wenig beim Training zuzuschauen, so einen weiten Weg, ganz alleine auf uns genommen hatten.<br />
Dann fragte er uns ob wir schon etwas gefrühstückt hätten. Frühstück? Nee, da hatten wir nun wirklich nicht dran gedacht, aber Kohldampf machte sich schon langsam breit. Dolly sagte uns, wir sollen genau hier auf ihn warten und verschwand dann ebenfalls in den Speisesaal.<br />
Boah! Was für ein cooler Typ! Wir wussten zwar immer noch nicht viel mehr über seine fußballerischen Fähigkeiten, aber er hat sich ein wenig Zeit für uns genommen, war nicht angepisst, dass ich ihm vorschreiben wollte, wohin er seinen Otto zu setzen hat bzw. wohin nicht und damit war schon mal klar – der Kerl ist gut drauf!<br />
Ca. eine halbe Stunde später kam er dann tatsächlich zurück und gab uns beiden je 2 Brötchen, 1 mit Käse, 1 mit Salami. Wir haben den Mund gar nicht mehr zubekommen. Ein gut bezahlter Fußball Profi macht sich die Mühe, 4 Brötchen für uns zu schmieren. Für uns war das eine kleine Sensation, hatten wir doch auch schon ganz andere Erfahrungen gemacht, z.B. mit einem gewissen Manni K. der uns in Ochsenzoll auch schon mal gänzlich ignoriert, nicht mal´n „Hallo“ übrig hatte, weil es regnete an dem Tag und er möglichst schnell zu seinem Wagen wollte.<br />
Aber dieser junge Mann war anders! Für Thomas Doll offensichtlich völlig normal und selbstverständlich, war diese kleine Geste für uns das Allergrößte! Danach hat er dann auch noch dafür gesorgt, dass wir nicht ohne HSV-Kugelschreiber, Wimpel und Schal nach Hause gefahren sind.<br />
Der Rest ist ja bekannt. Dolly verzauberte ganz Hamburg, und ich bereute schnell, dass er nicht den Platz in der Mitte meiner Fahne bekommen hatte…</p>
<p>2006<br />
Doll ist nun (bzw. noch) Erfolgstrainer der HSV-Profis und kommt kurz vor der WM in eine Bank in meinem Heimatort Buxtehude, um dort an einer Frage- und Antwortrunde mit anschließender Autogrammstunde teilzunehmen. Wir haben uns lange nicht gesehen und ich beschließe am Nachmittag, ebenfalls in der Bank zu erscheinen. Doll hatte schon etliche Autogramme hinter sich gebracht, als ich so ziemlich zum Schluss an den Tisch trat an dem er saß, um ein paar Autogrammkarten bat, ihm sagte, das swir uns schon mal begegnet wären und ihn fragte, ob er sich noch erinnern könne, wo er das erste Trainingslager mit dem HSV nach seinem Wechsel aus Berlin verbracht hatte? Das war irgendwo in Bayern, antwortete er und ich sagte ihm, dass das ziemlich genau im Bayrischen Wald war.<br />
Da diese Begegnung mir damals, als 14-Jährigem, soviel gegeben und sein Heimweg nach Quickborn ja doch relativ lang ist, wollte ich mich nun bei ihm revanchieren. Ich zog aus meiner Jacke eine kleine Tüte, mit 2 von mir geschmierten Brötchen und übergab sie an Thomas Doll. In diesem Augenblick wusste er wieder, wer ich war, stand auf, bedankte sich überschwänglich für den Snack (mit der Bemerkung hier gäbe es ja nur Wasser, und er hätte richtig Hunger) schlug mir auf die Schulter und erkundigte sich, was ich so mache, wie es mir so geht und wie es dem Jungen gehen würde, der mich damals begleitet hatte. Sofort riss er die Tüte auf und ließ es sich schmecken.<br />
Und schon wieder gab mir dieser Kerl das Gefühl, nicht nur ein lästiger Fan zu sein, sondern Jemand, der in diesem Augenblick wirklich wichtig für ihn ist und an dem er ein ganz ehrliches Interesse hat.<br />
Das ist es, was Thomas Doll zu einem tollen Sportsmann macht und was ihn auch für immer mein persönlicher, großer Fußball Held wird sein lassen…!</p>
<p>Martin Kenke</p>
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